Erste Abendveranstaltung mit Red Fat Cat

Erste Abendveranstaltung mit Red Fat Cat

 

Gespannte Erwartung herrscht im Neuensteiner Kulturbahnhof. Die erste Abendveranstaltung nach den ersten erfolgreichen Kulturfrühstücken steht auf dem Programm. Zu Gast ist dieses Mal die Coverrock-Formation „Red Fat Cat“ aus Crailsheim. Doppelt spannend, es ist auch der erste Auftritt der Band vor Neuensteiner Publikum.
Schnell verraten die Gesichtszüge der Verantwortlichen Entwarnung. Der Bahnhof mit seinem eindrucksvollen Ambiente füllt sich rasch. „Der Bahnhof ist schön geworden und liebevoll gemacht“, stellt Eberhard Illig aus Michelbach heraus. Wie viele andere ist er beeindruckt vom Ambiente des historischen Gebäudes. Der hell wirkende Saal füllt sich rasch.

Das Quartett präsentiert Coverrock unplugged, vermischt verschiedene Stilrichtungen und liebt vor allem den legendären Rockabilly. Unzweifelhaft zu erkennen bei Michael Ehrmann, dem quirligen Mann am Kontrabass. Er ist es auch, der fortan im Mittelpunkt steht und das Publikum mitnimmt und verzaubert. Mit dem alten Carl-Perkins-Hit „Blue suede shoes“ landet „Red Fat Cat“ den ersten Kracher. Die Band heizt ein, schnell springt der Funke über. „Die Musik ist richtig gut. Die Stimmung steigt von Lied zu Lied“, findet Heinrich Brehm aus Neuenstein.

Die Musiker starten einen feinen und illustren Streifzug durch die Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte. Ungeniert stellen sie die Lieder von „Milow“ und „Jimi Hendrix“ neben die der „Sportfreunde Stiller“. Und nur ein kleiner Schritt ist es von „Elvis“ zu „Rammstein“. Sie lieben und zelebrieren die Abwechslung. Das macht das Konzert frisch und lebendig. Altbekannte Hits von Yes (Lucky man), Jimi Hendrix (Hey Joe), Johnny Cash (Walk the line) oder von Lynyrd Skynyrd (Sweet home alabama) verbreiten pure Freude, unter Musikern wie bei Gästen. Es wird getanzt, geklatscht und applaudiert. Den Musikern gefällt’s, den Verantwortlichen ebenso. Bei den Ohrwürmern wie „Schickeria“, „Wild rover“ oder „Karl der Käfer“ singen die Besucher lauthals mit. Knallharte Rocksongs wie „Smoke on the water“ oder „Born to be wild“ haben wieder eigene Interpretationen, klingen aber im Stil der Band einfach genial. „Toll. Mir gefällt diese Vielseitigkeit der Band“, weiß die Neuensteinerin Marion Salzer.

Unter den Gästen befindet sich Osa, die ehemalige und beliebte Sängerin mit der souligen Stimme von der Gruppe „Smalltown Crows“. Zur Freude des Publikums gibt sie ein paar Songs mit der Band zum Besten.

Mit zwei Pink-Floyd-Nummern startet „Red Fat Cat“ den Höhepunkt des Abends. Die beiden Klassiker schlechthin: „Wish you were here“ und „Another brick in the wall“. Die Musiker sind bestens drauf. Mit „Locomotive breath“ von Jethro Tull verabschieden sie sich vom restlos begeisterten Publikum aus Neuenstein.

Die erste Abendveranstaltung im Kulturbahnhof ist ein Volltreffer. Band wie Publikum sind mehr als zufrieden. Weit nach Mitternacht leert sich der Saal des alten Bahnhofs. Am kommenden Sonntag wartet schon das nächste Kulturfrühstück mit dem Duo „Andrea & Rick von Bracken“. Karten im Vorverkauf sind noch erhältlich, bei Schreibwaren-Harrack in Neuenstein.

Info:
Der Name Red Fat Cat stammt von einer wirklich dicken Katze, die bei den Proben immer besetzt mit Pascal Nickts (Gitarre, Glockenspiel), Michael Ehrmann (Kontrabass), David Nowotni (Gitarre, Harp) und Markus Orth (Piccolo-Schlagzeug).Fast alle Songs werden in einer eigenen Art interpretiert. Selbst traurige Lieder werden stimmungsvoll mit ungewöhnlichen Instrumenten wie Glockenspiel oder Piccolo-Schlagzeug gespielt.

Zitate:
„Der Bahnhof ist schön geworden und liebevoll gemacht.“
Eberhard Illig, Michelbach

„Die Musik ist richtig gut. Die Stimmung steigt von Lied zu Lied.“
Heinrich Brehm, Neuenstein

„Ich muss erst nach Neuenstein kommen, um eine Crailsheimer Band zu erleben.“
Günther Quarz, Crailsheim

„Die Musiker sind alle gut. Ich finde das stark wie sie ihre Lieder interpretieren.“
Roland Greiner, Neuenstein

„Mir gefällt die Vielseitigkeit der Band.“
Marion Salzer, Neuenstein

„Mir macht’s Spaß hier. Macht weiter so mit Eurem Programm.“
Günther Quarz, Crailsheim

– Rainer Gaukel